And Yet It Moves

„And Yet It Moves“, von Orion

Zweifelsohne ein Erstlingswerk. Die Info-Sektion nennt als Vorlage für das Spiel Das Leben des Galilei und das gleichnamige Bühnenstück von Bertold Brecht. Eine große Verantwortung, die der Autor sich da aufbürdet. Schon in den ersten Absätzen wird klar, dass das Spiel nicht einmal ein Mindestmaß an Anspruch erfüllt.

Eins vorweg: Ich habe das Spiel nur mit Musterlösung durchgespielt, was schon an sich schwierig war, denn sie wird nicht in Textform mitgeliefert, sondern muss mühsam über ein Hintmenü zusammengesucht werden. Auffallend störend sind die vielen Rechtschreibfehler. Auch sind die meisten Gegenstände nicht in die Raumbeschreibung integriert, sondern werden lieblos aufgelistet. NPC’s reagieren nicht auf Gespräche. Ich kann Galileo weder nach sich selbst, noch nach dem Globus fragen – Alles naheliegende Dinge. Die Orthographie ist eine Katastrophe. Soweit zu den negativen Eindrücken.

Aber die Geschichte an sich ist reizvoll. Wenngleich die Referenz an Brecht maßlos überzogen ist. Leider wird aus dem Stoff zuwenig gemacht, und das wenige was vorhanden ist, ist mit Fehlern übersät. In der vorliegenden Form kann „And Yet It Moves“ nicht mal im Ansatz überzeugen. Schade, schade, denn Potential wäre genug vorhanden gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Autor nicht die Flinte ins Korn wirft, sondern sich ein paar gute Tester schnappt und weiterschreibt.

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