Die Hausaufgabe

Die Hausaufgabe, von Mischa Magyar.

Die Geschichte beginnt mit einem Traum, der nachgestellt werden muss, um eine berühmte Persönlichkeit für eine Hausaufgabe zu beschwören.

Danach entfaltet sich eine Verschwörungsstory, deren Erklärungen am Schluss für mich nur teilweise nachvollziehbar sind.

Insgesamt schränkt das Spiel etwas ein. Nur die nötigsten Orte sind implementiert. Ergänzend wäre es schön, einen Unterricht besuchen zu können oder die Bibliothek oder einfach nur die Mensa mit einem Gesprächspartner für die Mittagspause – das würde die Atmosphäre noch verstärken und dem Spieler auch abseits vom eigentlichen Lösungsweg Möglichkeiten der Erkundung bieten.

Ein Phänomen an dem Spiel ist, dass es trotz wenig Text eine gute Atmosphäre erzeugt – das hat mich beeindruckt. Der schnelle Ortswechsel läßt keine Langeweile aufkommen.

Einige kleinere Bugs trüben das Spielerlebnis etwas, z.B. das Nebenzimmer im Haus des Vaters, eine Sackgasse bei der Lostrommel, insgesamt aber nichts weltbewegendes.

Der Parser ist bis auf wenige Ausnahmen gut gemacht. Ich kann viele Eingaben, die das Spiel vorgibt, direkt verwenden.

Summa summarum bleibt ein Spiel mit gut getroffener Atmosphäre, zwar manchmal etwas kurz angebunden, aber trotzdem ansprechend geschrieben – mehr davon!

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